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Das Podcast Studio

Wer zuhause in den eigenen vier Wänden Aufnahmen macht kennt das Problem. Nebengeräusche, Rauschen und Hall versauen einem die schönste Aufnahme. Ein Lösungsansatz.

Eine Zeit lang habe ich alle Aufnahmen mit dem Rode NT1a gemacht. Ein Top Großmembran Studiomikrofon für den schmalen Geldbeutel.
Absolut rauschfrei ist das gute Stück, aber die Empfindlichkeit eines solchen Schallwandlers kann einen beim Aufnehmen schnell in den Wahnsinn treiben. Egal ob vorbeifahrende Autos, die Stimmen der Nachbarn oder auch selber verursachte Geräusche werden gnadenlos mit auf die Tonspur gehämmert. Ebenso Reflektionen und Raumhall bei lauten Sprechpassagen. Dieses "etwas" überspitzte Beispiel beschreibt das grundlegende Problem ganz gut.

Was tun? Platz für eine professionelle Aufnahmekabine habe ich in meiner Mietwohnung leider nicht. Das ganze Zimmer zu dämmen wäre auch etwas übertrieben. So habe ich einen Mittelweg gesucht und gefunden. Ein unempfindlicheres Mikrofon war schnell gefunden. Das Rode Procaster und eine Teildämmung mit sieben Noppenschaumstoffplatten waren, wie sich schnell herausstellte, eine mehr als gute Lösung.

Das Rode Procaster

Der Schaumstoff ist zwar nicht gerade eine Zierde, schafft aber auch für meine Musik eine tolle Raumakustik!

Das Studio

Als Audio Interface benutze ich das Zoom H6, eigentlich ein Fieldrecorder, der sich aber auch wunderbar über USB mit dem Rechner als Interface verbindet. Eine perfekte Mischung aus tragbarem Aufnahmegerät und stationärem Mischpult mit bis zu vier Mikros, die man über XLR anschließen kann. Super für Podcast Sessions im Zimmer. Das H6 ist DIE eierlegende Wollmilchsau unter den Recordern und Interfaces.

Das Zoom H6

 

 

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