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Reaper und Ultraschall – Wie ein Eisbecher ohne Kalorien

In meinem letzten Beitrag habe ich ja ausschließlich mit meiner Hardware einen auf dicke Hose gemacht und die Software dabei sträflich vernachlässigt. Das Programm meiner Wahl war bisher immer Audacity. Grundsätzlich ist das ja auch ein gutes Programm. Nicht gerade schick, aber für einfache Aufnahmen ganz brauchbar. Jetzt habe ich aber vor, auch mal Co-Moderatoren oder auch Gäste mit einzubinden, die sich sowohl bei mir im Studio als auch auch zuhause als auch am eigenen Rechner den Podcast mit ihren süßen Stimmchen zu bereichern. Da Audacity nicht in der Lage ist mehrere Spuren gleichzeitig aufzunehmen, sondern nur die Stereosumme aller Kanäle auf eine Spur schreibt, musste ich mich nach einer Alternative umschauen.

Mit Reaper hatte ich schon mal kurz gearbeitet, allerdings ist dieses Programm dermaßen überfrachtet, dass ich schnell die Lust verlor mich damit zu beschäftigen. Es hat einfach zu viele Features.

In einem Gespräch machte mich ein Arbeitskollege auf Ultraschall aufmerksam. Nein nicht die Frequenz mit der man bissige Hunde oder Mücken vertreibt, sondern eine Modifikation die aus Reaper eine wunderbar übersichtliche und eine auf 100% angepasste Umgebung speziell für Podcast Aufnahmen macht.

Dabei orientiert sich Ultraschall konsequent an dem Workflow, den man bei der Produktion von Podcasts einhalten sollte. Die aufgeräumte Oberfläche und die sehr guten Tutorials auf der Webseite sind einfach nur genial wenn man bedenkt, dass die ganze Sache auch noch für lau zu haben ist. Lediglich Reaper sollte man nach der Testphase für etwas über 70€ kaufen.

Also Ultraschall ist trotz der recht einfachen Bedienung ein Feature-Monster.
Multitrack Aufnahmen, Ein-Klick Webradio Streaming, Export Assistent mit Tags, Kapitelmarken, ein voll integriertes Studio-Link Plugin zum einbinden externer Teilnehmer und noch viel, viel mehr.

Ultraschall bekommt hier übrigens hier: https://ultraschall.fm/

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